Veitscher Magnesitwerke A.G.

1000 Schilling

Art.Nr.2069

Wien, Österreich Juli 1981

16,00 EUR

Gewinnung und Verwertung von Magnesit durch Betrieb von Magnesitwerken. Erzeugnisse: Erzeugung von Sintermagnesit und Magnesitziegeln sowie Spezialsteinen für die Stahl- und Zementindustrie, Erzeugung von kaustischem Magnesit für die Bauindustrie. Gegründet am 24.7.1899. Eintragung in das Handelsregister Leoben am 28.7.1899. Hervorgegangen aus den 1886 errichteten Magnesitwerken der Koblenzer Firma Carl Spaeter in Veitsch (Steiermark). 1906/07 Beginn der Ausbeutung des Magnesit-Vorkommens in Breitenau (Steiermark). 1907 Ausbeutung der langfristigen Abbaurechte bei Trieben. Die Gesellschaft besaß hinsichtlich der Magnesitgewinnung lange Zeit hindurch ein natürliches Monopol (Export bis zu 90 %). Nach dem Ersten Weltkrieg kam es allerdings zu heftigen Konkurrenzkämpfen auf dem Weltmarkt und zu einem Verfall des Marktanteils. 1942 erfolgte die Gründung der Magnesit AG Südost, Wien, zur Sicherung der Magnesitvorkommen auf dem Balkan in Gemeinschaft mit der Deutschen Magnesit AG, München. Beteiligungen um 1945: 1. Steirische Magnesit-Industrie AG, Wien. 2. Magnesit-AG Südost, Wien. 3. Magnesit-Industrie und Bergbau-AG, Wien (Betrieb stillgelegt). 4. Lokalbahn Mixnitz - St. Erhard AG, Wien u.v.a. Veitsch ist seit 1881 ein Ort des Magnesit-Abbaus, begründet vom Koblenzer Großkaufmann Carl Spaeter. Zuvor wurde ohne großen Erfolg Eisen, Kupfer, Mangan und Graphit abgebaut. Von einstmals bis zu 1.400 Beschäftigten ist man seit der Stilllegung des Bergbaues am 1.2.1968 derzeit (Stand 2005) auf einem Beschäftigtenstand von etwa 300 Mitarbeitern. 1993 aufgegangen in der Veitsch-Radex GmbH durch die Verschmelzung der Veitscher Magnesitwerke AG und der Radex Austria AG (gegründet 1908), 1999 von einer AG in eine GmbH umgewandelt und ganz in die RHI AG (der globale Technologieführer für Feuerfestmaterialien) integriert.
Branche:Bergbau & Keramik
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